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Parlamentarische Schnittstelle

Der Abgeordnetentisch

Der Abgeordnetentisch ist das operative Bindeglied zwischen dem digitalen Civic OS von EPD² und den realen Parlamenten.

Was hier passiert

Hier arbeiten gewählte EPD²-Mandatsträger transparent an der Übersetzung digital beschlossener Positionen in parlamentarische Initiativen, Anträge und Gesetzesvorschläge. Der Abgeordnetentisch ist keine Schattenregierung und kein Weisungssystem, sondern eine sichtbare Arbeitsoberfläche für parlamentarische Verantwortung.

Arbeitsdokumente

Vorbereitete, geprüfte und betrachtete Dokumente, soweit Veröffentlichung rechtlich möglich ist und keine Schutzinteressen verletzt werden.

Parlamentarische Beteiligung

Anträge, Ausschussarbeit, Reden, Änderungsanträge, Mitzeichnungen und relevante parlamentarische Schritte.

Abstimmungsverhalten

Tatsächliche Abstimmungen im Parlament, Vergleich mit Mitgliederpositionen und eine öffentliche Begründung bei Abweichungen.

Wochenplan

Öffentlicher Wochenkalender mit Sitzungen, Bürgerterminen, Vorbereitung, Gremienarbeit und relevanten Gesprächen.

Lobbying & Kontakte

Gespräche mit Verbänden, Unternehmen, Initiativen und Interessengruppen werden im Lobbying-Log dokumentiert.

Vertrauensindikator

Mitglieder können das Vertrauen in die Arbeit eines Mandatsträgers regelmäßig bewerten. Der Indikator löst keine automatische Weisung aus, beeinflusst aber die politische Reaktion der Partei.

Freies Mandat

Rechtlich frei. Politisch transparent.

EPD² respektiert das freie Mandat nach Art. 38 GG. Abgeordnete bleiben rechtlich ihrem Gewissen verpflichtet und sind nicht an Aufträge oder Weisungen gebunden. Gleichzeitig verpflichten sich EPD²-Mandatsträger politisch und ethisch zu maximaler Transparenz: Sie legen offen, welche Bürgerpositionen sie vertreten, wie sie abstimmen, woran sie arbeiten, welche Termine sie wahrnehmen und wann sie von digitalen Beschlüssen abweichen.

Jede Abweichung muss öffentlich begründet werden. Bei wiederholter Abweichung von Mitgliederentscheidungen oder sinkendem Vertrauen kann die Partei politisch reagieren: Gespräch, öffentliche Klärung, Vertrauensverfahren, Nichtwiederaufstellung oder Rücktrittsaufforderung.

Partei als legaler Hebel

Warum über eine Partei?

EPD² nutzt die Rechtsform einer Partei, weil Parteien der verfassungsrechtlich vorgesehene Weg sind, an der politischen Willensbildung mitzuwirken und Bürgerwillen in parlamentarische Verantwortung zu übersetzen. Die Partei ist dabei nicht Selbstzweck, sondern das legale Vehikel, mit dem digitale Bürgerbeteiligung reale politische Wirkung bekommen kann.